
Deutz ist mit deutlichen Zuwächsen bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Das zeigen die heute vorgelegten Zahlen für das erste Quartal: Der Auftragseingang legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 41,2 % zu und lag damit auf einem hohen Niveau von 771,0 Mio. Euro. Während der Konzernumsatz um 8,4 % auf 530,0 Mio. Euro stieg, verbesserte sich das bereinigte Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) um 45,7 % auf 37,3 Mio. Euro. Die bereinigte EBIT-Rendite belief sich dabei auf 7,0 % (Q1 2025: 5,2 %). Damit hat Deutz seinen im zweiten Halbjahr 2025 begonnenen Wachstumskurs fortgesetzt und bereits zu Jahresbeginn – einem saisonbedingt sonst eher schwachen Quartal – eine Rendite erzielt, die über dem Niveau des traditionell starken Schlussquartals liegt.
Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis liegen alle deutlich im Plus. Deutz startet mit Schwung ins neue Geschäftsjahr, der strategische Umbau zahlt sich immer stärker aus. Sowohl unser Motorengeschäft als auch unsere neu erschlossenen Geschäftsfelder Energie und Verteidigung sowie das wichtige Wachstumsfeld Service leisten erkennbare Beiträge – und das in einem Marktumfeld, das auch angesichts der geopolitischen Lage nach wie vor herausfordernd ist.
Wesentlicher Wachstumstreiber war insbesondere der konsequent vorangetriebene Portfolioumbau. Unterstützend wirkten dabei sich abzeichnende Markterholungstendenzen im Baumaschinen- und Landtechnikbereich, die sich vor allem zum Quartalsende hin zeigten. Einen deutlichen Beitrag zur Profitabilitätssteigerung hat zudem das Kostenprogramm Future Fit geleistet.
„Alle Future-Fit-Maßnahmen sind erfolgreich implementiert. Damit werden wir das ursprüngliche Einsparziel von 50 Mio. Euro um rund 10 % übertreffen. Mehr als 40 Mio. Euro der Einsparungen entfallen allein auf das Engines-Segment, das die Gewinnschwelle wieder klar überschritten hat“, erklärt Deutz-CFO Oliver Neu. „Mit der erfolgreichen Umsetzung unseres Kostenprogramms sind wir auf dem richtigen Weg, unser Ziel einer bereinigten EBIT-Rendite von 10 % bis 2030 zu erreichen.”
Deutz verbuchte im ersten Quartal 2026 mit 771,0 Mio. Euro einen starken Auftragseingang (Q1 2025: 546,1 Mio. Euro). Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal um 41,2 % entstammt in erster Linie den Segmenten Engines, Energy und Service. Während im Engines-Bereich Markterholungstendenzen insbesondere im Baumaschinenbereich und in der Landtechnik zu einer guten organischen Auftragsentwicklung führten, war der Auftragseingang des Energy-Segments durch den Anfang Februar abgeschlossenen Erwerb von Frerk Aggregatebau positiv beeinflusst. Frerk steuerte zum Auftragsplus auf Konzernebene rund 145 Mio. Euro bei.
Der Auftragsbestand des Deutz-Konzerns summierte sich zum Quartalsende auf 738,6 Mio. Euro und lag damit auf einem sehr hohen Niveau (31. März 2025: 521,0 Mio. Euro).
Auch beim Umsatz erzielte Deutz ein deutliches Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr von 8,4 % auf 530,0 Mio. Euro, wozu alle Segmente mit positiven Wachstumsraten beitrugen – wenn auch in unterschiedlichem Umfang. In absoluten Zahlen betrachtet waren die wesentlichen Treiber zu etwa gleichen Anteilen auch hier die Segmente Engines, Service und Energy.
Das bereinigte Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten)legte im Berichtszeitraum deutlich um 45,7 % auf 37,3 Mio. Euro zu (Q1 2025: 25,6 Mio. Euro). Diese Steigerung resultierte zum einen aus höheren Umsätzen und einer damit einhergehenden besseren Werksauslastung, zum anderen aus Kosteneinsparungen durch das Future-Fit-Programm, vor allem im F&E-Bereich: Durch die stringentere Ausrichtung der F-&E-Projekte am Marktbedarf, speziell im NewTech-Segment, konnten die F&E-Ausgaben deutlich reduziert werden. Neben weiterhin positiven Ergebnisbeiträgen der Sobek-Gruppe hat darüber hinaus insbesondere die Deutz-Tochter HJS Emission Technology ihr Ergebnis im Vergleichszeitraum spürbar verbessert. Einhergehend mit dem Anstieg des bereinigten Ergebnisses verbesserte sich die bereinigte EBIT-Rendite im Vergleichszeitraum deutlich von 5,2 % auf 7,0 %.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2026 auf 25,9 Mio. Euro (Q1 2025: 50,9 Mio. Euro). Dass er damit trotz positiver Ergebnisentwicklung unter dem Vorjahresniveau lag, resultierte insbesondere aus dem auftragsbedingt höheren Aufbau der Vorräte, der Auszahlung von im Vorjahr zurückgestellten Abfindungen im Zusammenhang mit dem Future-Fit-Kostenprogramm sowie Factoringeffekten.
Der Free Cashflow vor M&A belief sich infolge der Entwicklung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit auf -7,2 Mio. Euro (Q1 2025: 23,4 Mio. Euro).
Deutz rechnet für das Geschäftsjahr 2026 unverändert mit einem Konzernumsatz zwischen 2,3 Mrd. Euro und 2,5 Mrd. Euro, einhergehend mit einer bereinigten EBIT-Rendite zwischen 6,5 % und 8,0 %. Der Free Cashflow vor M&A-Ausgaben soll sich weiterhin auf einen hohen zweistelligen Mio.-Euro-Betrag belaufen.

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