Ensinger veröffentlicht CO₂-Fußabdruck für Kunststoffhalbzeuge
Ensinger GmbH

Ensinger veröffentlicht CO₂-Fußabdruck für Kunststoffhalbzeuge

Ensinger macht Umweltauswirkungen von Kunststoffhalbzeugen vergleichbar und bietet neue Transparenz bei Werkstoffen.
30.09.2025von Hidden Champions Redaktion

Die Ensinger GmbH weist ab sofort den CO₂-Fußabdruck ihrer Kunststoff-Halbzeuge produktindividuell aus. Die Angaben erfolgen als „Product Carbon Footprint“ (PCF) pro Kilogramm Material, berechnet nach dem Cradle-to-Gate-Prinzip und auf Basis international anerkannter Standards. Damit ermöglicht das Unternehmen eine transparente Grundlage für die Auswahl von Werkstoffen.

„Unsere Kunden wollen wissen, welchen Klimaeinfluss ein Material hat und wir geben ihnen dafür die passenden Werkzeuge an die Hand“, sagt Nina Finkbeiner, Head of Central Market Functions bei Ensinger. „Mit dem PCF machen wir die Umweltauswirkungen unserer Produkte messbar, nachvollziehbar und vergleichbar – über das gesamte Halbzeugportfolio hinweg.“

Normgerechte Berechnung und Vergleichbarkeit

Die Ermittlung der CO₂-Werte erfolgt konform zu DIN EN ISO 14040ff sowie dem IPCC GWP 100a-Modell. Dabei werden sowohl Primär- als auch Hintergrunddaten berücksichtigt. Ensinger orientiert sich zudem am branchenweiten Standard der EPSM (Engineering Polymer Shapes for Machining Association). Dadurch sind die Werte auch herstellerübergreifend vergleichbar.

Beispiele aus der Tecaform-Produktreihe

Ein Vergleich innerhalb der Tecaform-Produktfamilie zeigt die Unterschiede in der Klimabilanz:

  • Die biobasierte EF-Variante weist deutlich geringere Emissionen auf als die fossile Ausgangsversion.
  • Die RP-Ausführung aus wiederaufbereiteten Sekundärrohstoffen erzielt den niedrigsten CO₂-Fußabdruck.

Ausbau des nachhaltigen Produktportfolios

Parallel zur vollständigen Ausweisung der CO₂-Werte für konventionelle Halbzeuge erweitert Ensinger kontinuierlich sein nachhaltiges Sortiment. Seit dem Frühjahr 2024 wurden unter dem Label „Reuse for Tomorrow“ neue Varianten eingeführt. Dazu gehören wiederaufbereitete oder biobasierte Ausführungen von PEEK, POM, PVDF und PA6C, die jeweils über einen optimierten CO₂-Fußabdruck verfügen.

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