Groninger investiert 30 Mio. Euro in den Neubau einer Montagehalle
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Groninger investiert 30 Mio. Euro in den Neubau einer Montagehalle

Größte Einzelinvestition: Groninger erweitert Standort
08.10.2025von Hidden Champions Redaktion

Die Groninger Gruppe baut – im wahrsten Sinne des Wortes – auf die Zukunft: Das Familienunternehmen bekennt sich mit dem Neubau einer rund 5.000 m² großen Montagehalle sowie einem dreigeschossigem Bürokomplex mit rund 2.000 m² Fläche auf dem Unternehmenscampus in Crailsheim klar zum Standort und reagiert damit auf die anhaltend starke Auftragslage.

Rund 30 Mio. Euro fließen in das wegweisende Projekt. Es ist nach eigenen Angaben die größte Einzelinvestition in der über 45-jährigen Firmengeschichte des Maschinenbauers und das zweite Großinvest in Erweiterungsbauten innerhalb von nur vier Jahren. 2021 erst fand der Spatenstich für das neue Lagerlogistikzentrum mit einem Investitionsvolumen von damals rund 20 Mio. Euro statt – ebenfalls in Crailsheim.

Gute Auftragslage

„Wir befinden uns in der glücklichen Situation, dass wir weiter stetig wachsen. Unsere Auftragslage ist nach wie vor gut, auch wenn die intensive Dynamik der vergangenen Jahre nachgelassen hat“, beschreibt Jens Groninger, geschäftsführender Gesellschafter von Groninger, die Hintergründe für den Neubau und ergänzt: „Unsere Kapazitäten stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Der Bedarf nach zusätzlichen Produktions- und Büroflächen bleibt deshalb hoch.“

Ende Juni fiel deshalb der Startschuss für die Bauarbeiten. Aktuell werden die Erdarbeiten vorangetrieben, bevor ab Januar 2026 mit dem Stahlbau begonnen wird und das Gebäude sukzessive in die Höhe wachsen soll. Bis Mitte 2027 soll der Neubau fertiggestellt sein und in Betrieb genommen werden.

Anspruch an moderne Montagehalle

Der Anspruch an das neue Gebäude ist hoch: Neben einer flexiblen Flächenaufteilung in der Montagehalle, die sich an die wechselnden Produktionsprozesse und -auslastungen anpassen lassen muss, stehen vor allem Aspekte wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Arbeitskomfort und eine kluge Infrastruktur im Fokus.

„Produktionsfläche ist teuer geworden. Entsprechend sinnvoll muss sie genutzt werden“, erklärt Jens Groninger. Heute stünde unter anderem eine reibungslose Intralogistik im Zentrum der Gebäudeplanung – auch im Bereich der Produktion: Kurze Wege, eine gut getaktete Teileversorgung aus der Zentrallogistik, insgesamt ein solider Materialfluss, damit eine Just-in-Time-Versorgung in der Produktion gewährleistet ist. All jene Faktoren müssen bedacht sein.

„Die Pharmalinien, die wir am Standort Crailsheim bauen, werden immer größer – da sind zum Teil meterlange Produktionsstraßen dabei“, so Groninger.

Nachhaltig bauen als Selbstverpflichtung und aus Überzeugung

Doch es geht um mehr als Effizienz. Der Neubau ist Ausdruck einer unternehmerischen Haltung, die für Verantwortung steht. Man wolle nicht nur mehr Fläche schaffen, sondern diese auch verantwortungsvoll nutzen, sagt Jens Groninger.

„Ich bin selbst Vater von vier Kindern. Ich möchte ihnen und meinen Enkeln eine lebenswerte Welt hinterlassen. In unserer Geschäftstätigkeit denken wir nicht kurzfristig, sondern in Generationen – warum sollte das bei unseren Bauvorhaben anders sein?“

Eine weitere zentrale Frage, die man sich daher bei der Planung gestellt habe, war die nach der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Als Familienunternehmen legt Groninger besonderen Wert auf zukunftsfähige Lösungen. „Die Gebäudeplanung orientiert sich an deutlich höheren Standards, als gesetzlich gefordert“, erklärt Michaela Groninger, Ehefrau von Gesellschafter Jens Groninger. Als Architektin verantwortet und koordiniert sie Bauprojekte aller Art beim Anlagenbauer. „Für uns ist das eine Art Selbstverpflichtung, die wir im Sinne unserer Verantwortung gerne eingehen.“

Das selbstgesteckte Ziel daher: Die für das Gebäude benötigte Energie wie Strom und Wärme soll vor Ort weitgehend selbst produziert werden.

Die Beheizung und Kühlung der neuen Gebäude soll mittels hochmoderner Wärmepumpen sichergestellt werden. Die damit erzeugte Wärme- und Kälteenergie wird dann in großen Schichtenspeichern gepuffert. Des Weiteren ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Hallendach geplant, mit deren gewonnener Energie die Geräte betrieben werden sollen.

„Die Technik im gesamten Gebäude ist auf maximale Klima-Effizienz ausgelegt, bei gleichzeitig idealen Raumbedingungen für unsere Mitarbeiter“, erklärt Michaela Groninger.

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